Thüringer Forschungspreis

2020

25. Thüringer Forschungspreis geht an zwei Teams der TU Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie Jena

Von Forschungen zum Thema Künstliche Intelligenz über Subnanometermessverfahren bis zu neuartigen Additiven für die Verarbeitung von Kunststoff – mit Vorstellungskraft, Forschergeist und thematischer Vielfalt konkurrieren auch 2020 fünf Thüringer Forschungsteams und Wissenschaftler um die Gunst der Jury. „Die zum Wettbewerb eingereichten Vorschläge decken ein sehr weites Forschungsspektrum ab. Sie werden aber durch einen hohen technischen Anspruch und dadurch verbunden, dass sie den Menschen als ökologisches, in seine Umwelt eingebundenes Wesen zeigen, das gerade auch durch Allerkleinstes beeinflusst wird. Die Corona-Pandemie führt uns gerade schmerzhaft vor Augen, wie relevant dieser Ansatz ist“, betont Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee. 

Den Forschungspreis Grundlagenforschung erhielt das Projekt „Subnanometermessverfahren höchster Präzision mit zehn Dekaden Messbereich“ der TU Ilmenau unter der Leitung von Prof. Eberhard Manske. In Ilmenau wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem man Messungen im Subnanobereich vornehmen kann – allerdings nicht nur an einem Punkt, sondern auf einer für diese Verhältnisse sehr, sehr großen Fläche. 

Mit dem Forschungspreis „Angewandte Forschung“ wurde das Projekt „Künstliche Intelligenz revolutioniert die Pflanzenbestimmung“ ausgezeichnet. Es stellt Smartphone-Nutzern die App „Flora incognita“ zur Pflanzenbestimmung zur Verfügung und befördert so die Artenkenntnis bei Nutzerinnen und Nutzern. Das Projekt wird von Prof. Patrick Mäder in Ilmenau und von Dr. Jana Wäldchen am Max-Planck-Institut in Jena geleitet. 

Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee gratulierte in diesem Jahr virtuell:

Preisträger 2020

Bilder des Thüringer Forschungspreises 2020

Die Pressebilder können über folgenden Link heruntergeladen werden: (Zip, 51MB)

Fotos von arifoto UG